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Wolfgang Ramadan * 1960 München

Vita

Wer? Ramadan! Wolfgang. Bayrischer Neger, weißer. Milbertshofen, Portugal, Indien, Garching, München, Icking, Tölz. Grüß Gott, Ate´ Logo! Ayurveda, Weißbier und Caipirinha. Ironie und Liebeslieder. Werbefuzzi, Revoluzzi, Romantiker. Lyrik, Lieder, Macher. Liedermacher. Schubladen? Fehlanzeige. Ramadan – Wanderer zwischen den Welten. Aufgewachsen im sozialen Dickicht des Münchner Arbeiterviertels Milbertshofen, leiblicher Vater Brasilianer, Mutter Deutsche. Hausmusik zwischen Beatles und Folklore. Erste musikalische Schritte bei Wally Warning – wohnt gegenüber. Aber der „Bua soll was g´scheids lernen“, absolviert auf Wunsch der Eltern eine kaufmännische Lehre und arbeitet danach als Werbetexter. Dann doch wieder die Musik: 1981 per Anhalter als Straßenmusiker bis nach Portugal. Kauft dort 1983 ein Haus, in dem er ein Jahr völlig zurückgezogen lebt. Es entstehen erste Kurzgeschichten. Nach kurzem Intermezzo in München geht Ramadan zwei Jahre nach Indien, studiert klassischen indischen Gesang und Yoga. Gleichzeitig entsteht sein erster Gedichtband: „Peng! I hob di gseng!“

Wieder zurück in Deutschland tourt er, musikalisch begleitet von Wolfgang Netzers „Bavario“, Rudi Zapf und dem Cellisten Jakob Schmidt mit seinen Liebesgedichten durch München. In Joseph Vilsmaiers Nachkriegsepos „Rama Dama“ wirkt Ramadan als Darsteller mit und steuert Texte zur Filmmusik bei, die kurz darauf mit dem bayrischen Filmpreis ausgezeichnet wird. Nach seinen erfolgreichen Engagement als Spielleiter bei der 200-Jahr-Feier des englischen Gartens in München wird Ramadan sofort für eine neue Aufgabe engagiert – er wird Kulturreferent der Stadt Garching b. München, jüngster seines Faches in Deutschland. Das heißt Kultur mal von der anderen Seite. Organisation von über 1000! Veranstaltungen, Gastspiele mit allem was in Deutschland Rang und Namen hat sowie zahlreiche erfolgreiche Eigenproduktionen. Quasi nebenher schüttelt Ramadan eine bayrische Fassung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ aus dem Ärmel.

Nach fünf erfolg- und lehrreichen Jahren heißt es 1995 wieder: Back to the Roots, zurück auf die Bretter die Ihm die Welt bedeuten. Mit seiner Band „Ramadan“ gibt er jährlich bis zu 50 Konzerte „Born in Bavaria“. 1998 spielt er mit Jakob Schmidt das Programm „Einfach so...“ im Münchner Volkstheater und ist dort im gleichen Jahr Referent für Öffentlichkeitsarbeit. In der Spielzeit 1999/2000 unter Ruth Drexel bleibt „Einfach so...“ weiterhin im Spielplan des Münchner Volkstheaters. 2001 Gründung der Plattenfirma „mehrcedes“ und Veröffentlichung der bairischen Blues-Rock-CD „Wolf & Gang“ und den Livemitschnitt des Theaterabends „Einfach so...“

Ob in seinen Gedichten, Theaterstücken oder in den Liedern seiner Debüt-CD „Born in Bavaria“ – Ramadan lebt das, was er auf die Bühne bringt, er beherrscht sie alle die leisen wie die lauten Töne. Mal bayrisch derb, mal stürmisch euphorisch, mal nachdenklich, mal ironisch. Ein bayrischer Bilderbuch-Amor. Mal Stenz, mal romantischer Liebhaber – aber immer ganz er selbst. Ramadan wirft sein ganzes ich in die Waagschale, breitet dem Publikum seine Seele aus. Wer ihn erlebt, weis nicht ob er vor so viel Gefühl weinen oder lachen soll. Meistens wird herzhaft gelacht und dennoch: keine Zeit für Tränen im Gesicht, keine Spur von falschem Pathos. Gefühle ohne Rücksicht auf Verluste – das ist Wolfgang Ramadan. Er erzählt vom Leben, wie es ist , schonungslos, auch vom eigenen, immer seiner bayrischen Wurzeln bewusst ohne ins provinzielle abzugleiten. Ramadan ist was er singt: Er macht Texte ohne Schranken und Musik die einen Anspringt. Da kommt alles von ganz innen. Ohne Kompromisse. Man hört es. Man fühlt es. Gänsehaut – das ist Ramadan pur.  

 

Künstlerischer Werdegang

1972: Erster Auftritt als Zwölfjähriger im Rahmen der Olympischen Sommerspiele im Münchner Olympiastation: Schäfflertanz.


1978: Sieger beim Bandwettbewerb der Stadtteilwochen München / Milbersthofen. Pionier im Bereich „Rhythmus & Poesie“.

1982: Zeitgleich und unbeeinflusst von Grandmaster Flash and the Furios Five erschien mein erster Rap-Song „O Mann, O Mann, O Mann“ als Reaktion auf den Falklandkrieg. War also bairischer Raper der ersten Stunde, ohne überhaupt zu wissen was RAP ist, denn RAP wurde in Deutschland grade erst erfunden. Die Bezeichnung HipHop wurde erst ende der achziger Jahre gebräuchlich. Dieser 1. von mir geschriebene Text, der auch gleich zu meinem 1. Song wurde, würde man heute in die Kategorie HipHop einordnen: Funkbeat & -bass mit Rockgitarre als fette Basis für den Sprechgesang. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich künstlerisch in erster Linie mit dem gesprochenen Wort. Der Münchner Merkur schreibt dazu: Lässt man sich auf den Rhythmus der Ramadan-Sprache ein, wird klar, daß seine Lyrik für sich allein als Tonkunst stehen kann, andererseits unaufhörlich nach Musik verlangt. 

Namhafte Komponisten vertonten meine Texte.  Z.B. Prof. Enjott Schneider und Elma Raida. Es entstanden Werke für Klassische Vokalensembles, Jazz und Filmmusik.

Theaterstücke

1990 – Einfach so... Die ungenierte bairische Lust am Leben

1992 – Shakespeare auf Bairisch: „Der Widerspenstigen Zähmung“

2000 – Nix Wissen. Der der da ist, ist Dadaist

2009 – Gitanjali. Dramatisierte Fassung  des mit dem Nobelpreis für Literatur Ausgezeichneten Werkes von Rabindranath Tagore

2010 – Die Orchesterprobe: War die gestern oder im 2. Stock? Textcollage nach Karl Valentin

2011 – Wer ko der ko - Kälberbrüten

2012 -  Warning Ramadan. Bairisch-Karibisches Musikkabarett

2012 - Pension Nirvana. Die Bairische Kunst vom glücklichen Leben. Ein Stationen-Theater mit Gipfelerlebnis auf dem Blomberg.

Diskographie:

1991 Rama Dama Regie: Joseph Vilsmaier: Filmmusik: Enjott Schneider. arthaus  

1994 Enjott Schneider: Musik und Dichtung Liederzyklen nach Ramadan, Hesse, Trakl, Eichendorf, Morgenstern. WERGO

1995 RAIDA SINGERS: die bairische Manhattan Transfer "auf bairisch"

1996 Ramadan: Born in Bavaria "Wer Ambros, Wecker, Tracy Chapman und Neil Young liebt braucht diese CD!" mehrcedes

2002 Einfach so ... Ungenierte bairische Lust am Leben serviert an delikaten Cello-Schmankerln" Von und mit: Wolfgang Ramadan und Jakob Schmidt mehrcedes  

2003 Wolf & Gang  "Grantiger bairischer Blues-Punk-Rock auf den Spuren von Jimi Hendrix" mehrcedes

2003 Mon Armi "Drei Lieder gegen Krieg, für Frieden" Die Münchner Friedenshymnen präsentiert vor der Amerikanischen Botschaft und der Bayrischen Staatskanzlei während des Irakkrieges. mehrcedes

Buchveröffentlichungen

1990: Peng – I hob die Gseng im Urbanverlag

2003: Einfach so...  verlegt bei: mehrcedes

 

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